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HORNER Magazin | 04.2012

Die Vorschulkinder im Kindergarten treten bald ihren allerletzten Tag im Kindergarten an. Am 20. Juli heißt es dann nach drei oder mehr Jahren „Goodbye, Adieu und Auf Wiedersehen“ zum vertrauten Um- feld und den liebgewonnenen Erziehern zu sagen. Ein beherzter Sprung aus dem ebenerdigen Fenster auf eine dicke Matte oder ähn- lich symbolische Aktionen besiegeln dann den endgültigen Abschied aus dem Kindergarten. Dieser Tag wird für die Erstklässler in spe schon aufregend genug werden, doch noch viel spannender wird der 5. September – seines Zeichens der Tag der Einschulung in den meisten Bremer Grundschulen. Gabriele Maul- Krummrich, Rektorin der Schule an der Horner Heerstraße, erzählt: „Viele einzuschulende Kinder kennen wir durch unsere enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten. Sie können uns wochenweise besuchen und unseren Be- wegungsraum nutzen sowie in die Klassen reinschnuppern. Außerdem be- steht die Möglichkeit der Hospitation. An einem Tag können sie auch ein wenig Zeit mit den großen Kindern in unserer Mathelernwerkstatt ver- bringen.“ Das klingt nach einer optimalen Vorbereitung für die Vorschul- kinder auf den sogenannten Ernst des Lebens. Und wie geht´s am großen Tag selber los? „Unsere Einschulung startet am Morgen des 5. September mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Horner Kirche. Danach gehen wir in unsere Aula und die zweite Klasse führt ein Theaterstück auf. Nach dem Applaus wird´s spannend für die Kleinen, denn sie werden mit ihren neuen Lehrern das erste Mal in die Klassen gehen. Um diesen ersten Weg dorthin zu erleichtern, haben die Lehrer meist ein Tau dabei, woran sich die Kinder einer Klasse festhalten und dann gemeinsam losgehen konnten.“ In den Startlöchern als Helfer für die Kleinen stehen auch schon die gro- ßen Kinder der 3. Klasse. Sie werden nach den Sommerferien Paten für die ABC-Schützen sein und sie unterstützen, den Schulalltag zu meistern. Aber wie schaffen es die Erstklässler bloß, sich in der großen Schule spä- ter nicht zu verlaufen? „Wir haben für jede erste Klasse ein buntes Sym- bol wie etwa eine gelbe Maus ausgesucht, die im Treppenhaus als Wegweiser fungiert“, erklärt Gabriele Maul-Krummrich das „Verkehrs“- System für die i-Dötzchen. Auch die Polizei unterstützt die Schulkinder in Sachen Sicherheit und Ori- entierung. Sie sorgt dafür, dass die Kleinen den neuen Schulweg möglichst sicher zurücklegen können und frühzeitig für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Jens Kaup, Kontaktpolizist für den Bereich Alt- Horn, berichtet: „Wir können von den Kindergärten jederzeit angefordert werden und erklären den Kindern die “Gelben Füße“ auf dem Bürgersteig, erläutern die Pflasterung der Radwege und stehen natürlich für Rede und Antwort zur Verfügung.“ Und schmunzelnd fügt er hinzu: „In den Kin- HORNER Magazin | 04. 201220 EINSCHULUNG | SCHULSTART

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