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HORNER Magazin | 04.2012

HORNER Magazin | 04.2012 13 UNSERE TITELSTORY | E-BIKES rüher nannte man sie schlicht Fahrräder mit Hilfsmotor und Zielgruppe waren die Senioren. Unserer gegenwärti- gen Umgangssprache angepasst heißen sie heute E-Bikes und Pedelecs! Sie sehen pfiffiger aus, und es gibt auch junge Leute, die sich dafür interessieren. Der Verkehr in den Städ- ten wird immer dichter, der Sprit immer teurer. Wer sucht da nicht nach einer Alternative? Und so trifft man sogar im täglichen Be- rufsverkehr manchen Schlipsträger, der ganz entspannt mit seinem E-Bike ins Büro fährt, ohne das Gefühl zu haben, er müsse noch schnell sein verschwitztes Hemd wechseln. Wir wollen das testen und leihen uns zwei E-Bikes vom Zweirad- Fachmarkt Dutschke GmbH in Bremen-Walle. Marcus Knief, Geschäftsführer des Fachmark- tes, erklärt uns zuerst einmal, dass sich die meisten Kunden beim Kauf für ein sogenann- tes Pedelec (Pedal Electric Cycle) entscheiden. Das sind Räder, bei dem der Fahrer selbst in die Pedale treten muss, gleichzeitig jedoch von einem Elektromotor bis zu einer Höchstgeschwin- digkeit von 25 km/h unter- stützt wird. Eine schnellere Variante sind die Speed-Pedelecs. Sie schaffen Tempo 45 und gelten rechtlich nicht als Fahrräder. Für den Betrieb benötigt man ein Ver- sicherungskennzeichen sowie eine Fahrerlaubnis der Klasse LE1. Außerdem besteht Helmpflicht, und gefahren darf damit nur auf der Straße. Das schränkt ihren Freizeitwert stark ein. Im Vergleich zu den Pedelecs bringen E-Bikes die Radler bis Tempo 20 auf Touren, ohne dass sie dafür in die Pedale treten müs- sen. Erst bei höherem Tempo ist zusätzliche Muskelkraft erforder- lich. Die kurze Bezeichnung „E-Bike“ wird gerne als Oberbegriff für alle Räder genannt, die mit einem – und da haben wir es wieder! – Hilfsmotor ausgestattet sind. Wir bleiben daher bei der kurzen und leichter zu merkenden Bezeichnung „E-Bike“. Da stehen sie nun vor uns: zwei E-Bikes, konkret Pedelecs, der Marken Kalkhoff und Flyer und unsere eigenen Fahrräder. Um uns von den Vorzügen eines E-Bikes zu überzeugen, haben wir uns für beide Varianten im direkten Vergleich entschieden. Auf unserer Tour werden wir daher die Fahrräder untereinander tauschen. Ein Blick in die Wolken verrät uns, dass es heute ein sehr windiger Tag werden wird. Na, mal sehen, wie wir damit fertig werden. Bevor wir von Horn aus in Richtung Fischerhude starten, beachten wir die Hinweise, die uns Mike Engelke vom Zweirad-Fachmarkt Dutschke mit auf den Weg gegeben hat: Mit einem Klick auf der Schalteinheit des Lenkra- des entscheiden wir dar- über, wie viel Anstrengung wir uns zumuten wollen. Startknopf und die elektri- sche Unterstützung „stan- dard“,“ eco“ und „high“ müssen wir uns merken. Geschaltet werden die acht Gänge des Rades wie bei einem herkömmlichen Fahrrad. Der Ladezustand des Akkus zeigt auf „Full“. Also, alles ganz einfach und los geht’s! Während die Radler die F Eine Tour von Horn nach Fischerhude ins idyllische Rilke-Café TEXT UND FOTOS | JUTTA BARTH oben: mit dem E-Bike unterwegs rechts: Marcus Knief stellte die eBikes zur Verfügung.

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