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HORNER Magazin | 04.2012

BEACHVOLLEYBALLSAISON IST IM VOLLEN GANGE ßerdem gibt es Liberas, die nur für die Annahme zuständig sind, und Zuspieler, die im Groben den Part des Pritschens übernehmen. Hingegen sollte man im Sand eine „Allround-Volleyballerin“ sein, denn dort muss jede ran. Es gibt kein Verstecken und kein Zögern, zumindest nicht, wenn man gewinnen möchte. Dennoch: "Manches Mal fällt der Ball ein- fach zwischen zwei Spieler auf den Boden, die sogenannte "husband and wife area" - zu Deutsch Ehepaarfläche - ganz nach dem Motto 'nimm du ihn, ich hab ihn sicher'“, sagt Maartje Koschorreck. Außerdem müs- sen die Spielerinnen mehr Drucksituationen aushalten. Denn oftmals picken sich die Gegner die "Schwächere" heraus und versuchen diese herauszuschießen oder zu verhindern, dass die stärke Angreiferin zum Zuge kommt. Alles ist auf Raffinesse und Taktik ausgelegt. "Jede aus dem Team braucht eine gute Spielübersicht und ein taktisches Ver- ständnis", sagt die 30-Jährige. Außerdem ist das „Coaching“ während eines Matches nicht gestattet und kann bei Verstoß sogar bestraft werden. Die beiden Spielerinnen sind also völlig auf sich gestellt und es gibt keine Möglichkeit des Auswechselns. Das "sandige" Feld ist natürlich kleiner, dass Netz allerdings hängt auf der gleichen Höhe wie in der Halle, das erschwert natürlich das Sprin- gen und Laufen enorm. Eine Beacherin braucht daher eine ausgeprägtere Rumpfmuskulatur und eine bessere Ausdauer. Außerdem kommen neue Techniken zum Einsatz, da der Ball nicht einfach rüber gepritscht wer- den darf: Ein „Rainbow Shot“ hat die Flugbahn eines Regenbogens, der gezielt im hinteren Teil des Feldes platziert wird. Mit einem „Cut“ wie- derum soll der Ball möglichst scharf an der Netzkante entlang gespielt werden. „Wer da nicht richtig steht, hat kaum eine Chance, ihn im Sand zu erlaufen", so Koschorreck. Maartje Koschorreck spielt Volleyball seit sie dreizehn Jahre alt ist sehr gerne auch in der Halle beim TV Eiche Horn Bremen. Ihre "ersten Geh- versuche" im Beachvolleyball machte sie ohne jegliches Training vor HORNER Magazin | 04. 201230

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