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HORNER Magazin | 04.2012

„Adler Bremen 5/41 von 5/8 kommen!“ schnarrt es aus dem Funkgerät HORNER Magazin | 04. 201238 ls Björn Haje, Wachleiter der DLRG-Station am Stadt- waldsee (Unisee), der dreiköpfigen Besatzung des Ret- tungsbootes „Primus“ mitteilt, dass sich die Passagiere eines Schlauchbootes gerade in Gefahr begeben. An Bord des Gummibootes: ein Erwachsener und zwei Kinder, die lediglich Schwimmflügel tragen. Ein Gespräch mit der Besatzung des Ret- tungsbootes ergibt, dass die Kinder tatsächlich nicht schwimmen können, während sich das Boot außerhalb des Badebereiches des bis zu 15 Meter tiefen Sees bewegt - und das in gefährlicher Nähe zu Surfern und anderen Wassersportlern. Der Vater zeigt sich einsich- tig und erkundigt sich, die Gelegenheit ist günstig, bei den Wasser- rettern noch nach den Möglichkeiten und Konditionen eines Schwimmkurses für seine Kinder. Eine typische Situation, deren mögliche Gefahren durch die ehrenamt- lichen DLRG-Mitarbeiter schon entschärft werden konnten, bevor sie dramatische Folgen entwickelte. Alltag eben. Der 50 PS starke „Primus“ setzt seine Streifenfahrt fort; die Besatzung wird von Badegästen ange- sprochen. Wassertemperatur, Wasserqualität, alles wird abgefragt. Die Wasserretter geben gerne Auskunft. Was sie nicht so gerne hören, ist die Frage nach der Vergütung ihrer Tätigkeit. Denn die Antwort lautet stets: Nichts! Die DLRG in Bremen arbeitet ausschließlich ehrenamtlich. Finanziert aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Unverständnis der Fragesteller ist eine häufige Folge. Aus dieser Reaktion lässt sich ein drängendes Pro- blem der Wasserretter ableiten: Personalsorgen. An den sieben Rettungsstationen an den Badeseen, zwei Lehrrettungs- stationen und dem an der Weser gelegenen Technischen Betrieb leisten rund 100 Ehrenamtliche ihren Dienst. Hinzu kommen noch das Hallen- bad West, das Südbad sowie das OTe-Bad, in denen die Mitglieder Nichtschwimmer zu Schwimmern ausbilden und Schwimmer zu Ret- tungsschwimmern machen. Hier werden auch weitere Spezialisierun- gen, wie Schnorchel- und Gerätetauchen und Schwimmgruppen für Kinder und Jugendliche angeboten. Dabei bietet es sich geradezu an, bei der DLRG einem attraktiven und aktiven Hobby nachzugehen, auch in Horn und Umgebung. Rückblende: Ende der 1960er Jahre entsteht die Universität Bremen. Zu deren Bau werden große Mengen Sand aus der Umgebung entnommen. An diesen Gruben entwickeln sich, vorerst inoffiziell, Badestellen, die durch die Bevölkerung so gut angenommen werden, dass die Stadt Bre- men sich entschließt, dort Naherholungsgebiete zu etablieren. Der Ach- terdieksee und der Stadtwaldsee entstehen. Anfang der 1970er Jahre A die DLRG Einsatzgebiet Horn-Lehe: TEXT | OLIVER PAUST FOTOS | DLRG modern - servicefreundlich - preiswert Tel. 0800 - 20 366 10 (kostenfrei) Fax 0421 - 20 366 40 mail@hornerapotheke.de www.hornerapotheke.de Sebastian Köhler e.K. Horner Heerstr. 35 28359 Bremen Mo.-Fr. von 8.00 bis 19 Uhr Sa. von 8.30 bis 14 Uhr

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